Teures Gras und Marketing-Blase? 5 Mythen über Chlorella, Gerste und Spirulina

Vielleicht haben Sie schon gehört, dass junge Gerste, Chlorella oder Spirulina nur eine vom Marketing aufgeblasene Blase sind. Ist die grüne Farbe im Getränk wirklich ein Symbol für Gesundheit, oder ist es rausgeworfenes Geld? Werfen wir einen Blick auf die 5 häufigsten Mythen rund um diese Superfoods und schauen wir, was die moderne Wissenschaft dazu sagt.

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Mythos 1: Grüne Lebensmittel haben keine wissenschaftlich belegte Wirkung

Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte. Grüne Lebensmittel sind Gegenstand vieler Studien – bei Chlorella werden zum Beispiel ihre antioxidativen Eigenschaften und ihr hoher Chlorophyllgehalt untersucht. Die Ergebnisse stammen jedoch überwiegend aus kleineren Studien, daher sollte man sie mit Vorsicht betrachten.

Spirulina wiederum ist Gegenstand von Untersuchungen zu Immunsystem und Allergien. Es handelt sich also nicht um ein Wundermittel, sondern um eine konzentrierte Nährstoffquelle, die den Speiseplan bereichern kann. Mehr über grüne Getränke lesen Sie in unserem Artikel über flüssiges Chlorophyll.

Mythos 2: Bei „Grünem“ kommt es auf Bio-Qualität nicht an

Das Gegenteil ist der Fall. Grüne Lebensmittel können Stoffe aus der Umgebung aufnehmen, in der sie wachsen. Stammen sie nicht aus kontrolliertem ökologischem Landbau, riskieren Sie, mit den Vitaminen auch Pestizidrückstände oder Schwermetalle aufzunehmen.

Wichtig ist auch die Rohkostqualität. Bei Chlorella ist zum Beispiel der sogenannte Zellwandaufschluss entscheidend. Ist die Zellwand nicht aufgebrochen, verdaut der menschliche Körper Chlorella schlecht und kann einen großen Teil der Nährstoffe nicht nutzen. Wählen Sie deshalb immer bewährte Marken aus unserer Kategorie Chlorophyll, Chlorella und Spirulina.

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Mythos 3: Sie sind eine hervorragende Eiweißquelle für die Muskeln

Technisch gesehen enthalten Chlorella und Spirulina etwa 50–70 % Eiweiß, was eine faszinierende Zahl ist. Bei der empfohlenen Tagesdosis (ca. 3–5 Gramm) nehmen Sie jedoch nur eine winzige Menge Protein zu sich.

Die wahre Stärke grüner Lebensmittel liegt nicht in den Makronährstoffen (Eiweiß), sondern in den Mikronährstoffen. Sie enthalten zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzenfarbstoffe. Sie sind eine gute Ergänzung zu einer abwechslungsreichen Ernährung, aber kein Ersatz dafür.

Mythos 4: Grüne Lebensmittel verschlechtern den Schlaf

Manche Menschen befürchten, dass „Grünes“ wie ein Aufputschmittel wirkt. Grüne Lebensmittel enthalten jedoch kein Koffein. Junge Gerste enthält außerdem die Aminosäure Tryptophan, aus der der Körper Serotonin und Melatonin – das Schlafhormon – bildet (in der üblichen Dosis allerdings nur in geringer Menge).

Wenn Sie dennoch eine abendliche Anregung befürchten, nehmen Sie sie am Vormittag ein und unterstützen Sie Ihre Ruhe am Abend mit einem Kräutertee oder einer entspannenden Schlafmaske.

Mythos 5: Spirulina ersetzt bei Veganern Vitamin B12

Das ist ein gefährlicher Mythos. Spirulina enthält zwar bestimmte Formen von B12, wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass es sich überwiegend um sogenanntes Pseudo-Vitamin B12 handelt, das der menschliche Körper nicht verwerten kann. Wenn Sie sich vegan ernähren, verlassen Sie sich nicht auf Spirulina und ergänzen Sie reines Vitamin B12 aus hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln.

TIPP: Denken Sie an eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Kombinieren Sie grüne Lebensmittel mit sauberem, gefiltertem Wasser. Schauen Sie sich unsere Wasserfilter an, die Wasser auch unterwegs von Verunreinigungen befreien.

Grüne Superfoods sind ein toller Begleiter für den modernen Menschen. Wenn Sie auf Bio-Qualität setzen und sie langfristig in Ihren Speiseplan aufnehmen, bereichern Sie ihn um wertvolle Nährstoffe. Entdecken Sie unser komplettes Angebot an Superfoods und starten Sie noch heute Ihre grüne Reise!